Politische Situation

Politische Situation

Verschlechterung der Bedingungen

In Simbabwe ist seit Jahrzehnten ein stetiger Niedergang in der Wirtschaft zu beobachten, der sich äussert in der höchsten Inflation der Welt, einer Verschlechterung der humanitären Situation, einer Zunahme der organisierten Gewalt sowie Einschränkungen für Zusammenkünfte und freie Meinungsbildung. Die internationale Abschottung aufgrund der kontroversen Politik der Regierungspartei hat zu einem starken Rückgang von Hilfsgeldern für das Land geführt. Die Lebenserwartung ist seit 1990 von 61 auf 33 Jahre gesunken. Während der von der Regierung veranlassten Aktion Murambatsvina („Wiederherstellung der Ordnung“) im Jahr 2005 wurden Siedlungen zerstört und ungefähr 700`000 Menschen obdachlos gemacht. Daraus entstanden neue inoffizielle Siedlungen, Slums wie Hopley Farm und Epworth (die Projektgebiete) im Randgebiet von Harare.

Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung

Gerade die in den Slums wohnenden Menschen haben am stärksten unter der sich immer weiter verschlechternden Situation zu leiden. In weiten Teilen dieser Gebiete gibt es keinen Strom, keine sanitären Einrichtungen und kein sicheres Trinkwasser. Die meisten der Einwohner dieser Slumgebiete leben unter der Armutsgrenze von einem Dollar pro Tag. Das erschwert nicht nur die eigene Versorgung mit Nahrungsmitteln, auch die Schulbildung und die Gesundheit muss darunter leiden. Das Geld für Wasserbehandlungsmethoden wie Chlor, Brennholz für das Abkochen oder Filter kann nicht aufgebracht werden. Die meisten Einwohner beziehen ihr Wasser aber aus unsicheren Wasserquellen und die sekundäre Kontamination ist hoch. Durchfallerkrankungen sind häufig, Ende 2008 brauch erneut die Cholera aus, die Kindersterblichkeit ist hoch und steigend. Das Gesundheitswesen ist schlecht und nicht bezahlbar für die meisten. Das Potential für die SODIS-Methode ist daher sehr gross in diesen Gegenden.

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Mise à jour: 10.09.2009
 
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