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UgandaUganda
Im Kisoro Distrikt im Westen von Uganda leben rund 110 000 Menschen ohne sauberes Trinkwasser. Ziel unserer Aktivitäten ist es, diese Menschen innerhalb von 4 Jahren in der SODIS-Methode zu unterrichten. Um die SODIS-Methode landesweit bekannt zu machen arbeiten wir mit anderen lokalen NGOs und der Regierung zusammen. Die Politische Lage in Uganda ist im Moment stabil. Im Projektgebiet Kisoro ist jedoch der Konflikt in der Region Nord-Kivu, Demokratische Republik Kongo, deutlich spürbar. Immer wieder kommen Flüchtlinge über die Grenze nach Kisoro. Dadurch verbreiten sich Krankheiten stärker als in anderen Regionen. Die Verbreitung der SODIS-Methode erfolgt hier nach dem Schneeball-Prinzip. Jede ausgebildete Person hat die Aufgabe, Nachbarn und Freunde auszubilden. SODIS-Komitees überprüfen die Qualität der Ausbildungen und führen wenn nötig Informationsveranstaltungen durch. Daneben besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Schulen. Die Lehrpersonen unterrichten die Schüler nicht nur in der SODIS-Methode. Jeder Schüler besitzt auch zwei eigene Flaschen, mit denen er sein Trinkwasser reinigt. Jede Klasse hat auf dem Schulgelände einen vorgesehenen Platz für ihre Flaschen. Das Projekt arbeitet darauf hin, dass die Regierung die SODIS-Methode als festen Bestandteil in den Lehrplan der Unterstufen aufnimmt. Seit Projektbeginn 2007 erhielten rund 400 Lehrpersonen eine Ausbildung in der SODIS-Methode. 3 SODIS-Komitees überwachen die Haushaltbesuche und sichern die Ausbildungsqualität. |
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Mise à jour: 14.09.2009 |